Verschärfung des Waffenrechts

(2019) Drittes Waffeänderungsgesetz

Die Bundesregierung plant die Umsetzung der europäischen Feuerwaffenrichtlinie und will das Waffenrecht in Deutschland massiv einschränken.
Dabei wird wissentlich in Kauf genommen, dass Sportschützen kriminalisiert und enteignet werden sollen, da mittels des Gesetzes Tausende von Sportgeräten zu illegalen Waffen werden sollen. Die Aussage, dass eine Verschärfung des Waffenrechts nicht auf Kosten der Sportschützen geht, zeugt von fehlender Sachkenntnis oder ist eine blanke Lüge.
Der BDS informierte über das Verfahren und forderte dazu auf, in Kontakt mit den Mitglieder des Innenaussschusses zu treten. Der Briefwechsel zum Thema ist hier aufgeführt: Drittes Waffeänderungsgesetz.

(2017) Das europäische Parlament

unternahm im Dezember 2015 einen weiteren Schritt zur allgemeinen Verschärfung des europäischen Waffenrechts. Daraufhin wurden mehrere Petitionen gestartet. Eine der Rundmails enthielt den Aufruf sich direkt an die deutschen Politker im europischen Parlament zu wenden.
Diesem Aufruf schloss sich der Autor an und sandte an alle 96 Abgeordneten einen Brief (s.u. Chronologie 9.12.15) mit dem deutlichen Hinweis auf die bestehende scharfe Gesetzgebung in Deutschland. Die Anfrage enstand spontan ohne großen Rechercheaufwand, so dass genaue Zahlen nicht bekannt waren. Somit waren auch einige starke Argumente, wie im Gunology Kompendium angegeben, nicht verfügbar.

Ein Video von Waffengegnern in den USA lässt die Situation in Deutschland in ganz anderem Licht erscheinen.
Mehr dazu auf dieser Seite.
Unsere Nachbarn in Teschechien diskutieren die Änderung der Verfassung; mehr zu den Plänen hier.

Weitere auffindbare Informationen zum Fortgang der Diskussion im Parlament sind hier aufgelistet.

Anfrage an das Bundesministerium des Innern in Bezug die Verbesserung der Aufbewahrungsbedingungen: Briefwechsel.
Im Vorfeld der Debatte am 9.3.2017 wurde eine Anfrage an alle Bundestagsabgeordneten.


Chronologie

Appell an EU-Abgeordnete vom 15.9.16 und die erhaltenen Antworten.
Anfrage vom 9.12.15 und die erhaltenen 22 Antworten.
Schreiben vom 25.4.16 unter Bezugnahme auf die Äußerungen von J.-C. Juncker.
Anfrage zum Abstimmverhalten der Mitglieder des Bundesrates (941. Sitzung, TOP25)